09/06/26 16:36
Als ob die Welt den Mensch bräuchte ...
Probleme, die eine Tätigkeit bereitet, sollten nur soweit gehen, dass sie die Ausübung dieser Tätigkeit nicht verleiden. Überschreiten sie ein gewisses (individuell unterschiedlich zu bewertendes) Maß, kann man sicher sein, die falsche Tätigkeit oder möglicherweise die richtige Tätigkeit am falschen Ort, in der falschen Umgebung auszuüben.
Skepsis ist angebracht, in vielen Fällen eine Notwendigkeit, Zuversicht nicht weniger. Ohne Skepsis kein Fortschritt, ohne Zuversicht kein Beginn.
Sich als denkbar winzigen Teil der Welt betrachten ...
Wo Unwissenheit herrscht, hat nicht nur Aberglaube leichtes Spiel.
Wer mit sich selbst schlampig umgeht, wird an der Schlamperei anderer keinen Anstoß nehmen.
Fehlendes oder eingeschränktes Vermögen als Demütigung eigenen Wollens.
Dass scheinbar nichts Wesentliches passiert um mich herum, ist kein Versäumnis, sondern eher ein Zeichen von Bewahrung.
Die Seele als Annahme einer Annahme, für die es Gründe gibt oder keine. Wesentlich scheint mir das Annehmen.
Erfüllung als allenfalls vorübergehende Aussicht.
Probleme, die eine Tätigkeit bereitet, sollten nur soweit gehen, dass sie die Ausübung dieser Tätigkeit nicht verleiden. Überschreiten sie ein gewisses (individuell unterschiedlich zu bewertendes) Maß, kann man sicher sein, die falsche Tätigkeit oder möglicherweise die richtige Tätigkeit am falschen Ort, in der falschen Umgebung auszuüben.
Skepsis ist angebracht, in vielen Fällen eine Notwendigkeit, Zuversicht nicht weniger. Ohne Skepsis kein Fortschritt, ohne Zuversicht kein Beginn.
Sich als denkbar winzigen Teil der Welt betrachten ...
Wo Unwissenheit herrscht, hat nicht nur Aberglaube leichtes Spiel.
Wer mit sich selbst schlampig umgeht, wird an der Schlamperei anderer keinen Anstoß nehmen.
Fehlendes oder eingeschränktes Vermögen als Demütigung eigenen Wollens.
Dass scheinbar nichts Wesentliches passiert um mich herum, ist kein Versäumnis, sondern eher ein Zeichen von Bewahrung.
Die Seele als Annahme einer Annahme, für die es Gründe gibt oder keine. Wesentlich scheint mir das Annehmen.
Erfüllung als allenfalls vorübergehende Aussicht.
03/06/26 19:09
Es gibt unter anderen zwei zeitbezogen konträre Lebenseinstellungen. Die eine richtet ihr Trachten auf Zeitvertreib, die andere auf Erfüllung der Zeit.
Am Begriff der Wiedergeburt stört mich das Wieder. Es deutet die Verwirklichung (das Erscheinen, Entstehen, Auftauchen) eines Zurückliegenden an, in jedem Fall einer fraglichen Kontinuität, die mir auf Grund meines körperbezogenen, körperabhängigen Daseins unmöglich erscheint. Einmal gelebt, einmal gestorben.
Jeder Tag will gedeihen, so unscheinbar er auch sein mag.
Inhalt und Form liegen in der Verantwortung des Einzelnen, der sich der Mühe unterzieht, Inhalt und Form zu realisieren, das heißt, sichtbar, (an)fassbar zu machen.
Für so gut wie alles lassen sich bejahende wie verneinende Aspekte anführen, immer in Abhängigkeit der sich Äußernden.
Ein Klientelpolitik betreibender Politiker hat seinen Beruf verfehlt. Ein Politiker, der keine Klientelpolitik betreibt, wird seinen Beruf vermutlich nicht ausüben können.
Am Begriff der Wiedergeburt stört mich das Wieder. Es deutet die Verwirklichung (das Erscheinen, Entstehen, Auftauchen) eines Zurückliegenden an, in jedem Fall einer fraglichen Kontinuität, die mir auf Grund meines körperbezogenen, körperabhängigen Daseins unmöglich erscheint. Einmal gelebt, einmal gestorben.
Jeder Tag will gedeihen, so unscheinbar er auch sein mag.
Inhalt und Form liegen in der Verantwortung des Einzelnen, der sich der Mühe unterzieht, Inhalt und Form zu realisieren, das heißt, sichtbar, (an)fassbar zu machen.
Für so gut wie alles lassen sich bejahende wie verneinende Aspekte anführen, immer in Abhängigkeit der sich Äußernden.
Ein Klientelpolitik betreibender Politiker hat seinen Beruf verfehlt. Ein Politiker, der keine Klientelpolitik betreibt, wird seinen Beruf vermutlich nicht ausüben können.
01/06/26 19:20
Kunst und Gegenwart. Einmal die zeitgenössische Komponente (im Sinn von Inhalt und Rezeption), einmal die zeitliche Dimension (im Sinn der Realisierung).
Der Blick auf Fehlendes (Mangelhaftes) beunruhigt, der Blick auf bereits Erreichtes beruhigt das Fortschreiten.
Ständig auf dem Laufenden sein zu wollen, bedeutet nichts anderes als hinterherzurennen und mit der Zeit das Laufen zu verlernen.
Da ich nicht fertig, also unvollkommen, bin, kann auch das, was ich in die Welt entlasse, nicht fertig, also vollkommen, sein, obwohl es nicht einer gewissen Fertigkeit entbehrt.
Die Hummel mit hektischem Gebrumm, das monotone Geräusch des elektrischen Rolladenhebers am Nachbarhaus.
Dass man irgendwann im Leben da landet, wo man hingehört, obwohl man es nicht beabsichtigt hat, kann nachdenklich stimmen und die Frage aufwerfen: was jetzt?
Südlich ist man dem Ursprung Europas näher (nördlich seiner Verwirklichung?).
Woher meine künstlerische Neigung kommt, ist mir ein Rätsel.
Der Blick auf Fehlendes (Mangelhaftes) beunruhigt, der Blick auf bereits Erreichtes beruhigt das Fortschreiten.
Ständig auf dem Laufenden sein zu wollen, bedeutet nichts anderes als hinterherzurennen und mit der Zeit das Laufen zu verlernen.
Da ich nicht fertig, also unvollkommen, bin, kann auch das, was ich in die Welt entlasse, nicht fertig, also vollkommen, sein, obwohl es nicht einer gewissen Fertigkeit entbehrt.
Die Hummel mit hektischem Gebrumm, das monotone Geräusch des elektrischen Rolladenhebers am Nachbarhaus.
Dass man irgendwann im Leben da landet, wo man hingehört, obwohl man es nicht beabsichtigt hat, kann nachdenklich stimmen und die Frage aufwerfen: was jetzt?
Südlich ist man dem Ursprung Europas näher (nördlich seiner Verwirklichung?).
Woher meine künstlerische Neigung kommt, ist mir ein Rätsel.